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Gründungszuschuss

© Vlad Turchenko fotoliaAllgemeine Informationen zum Gründungszuschuss

Die Förderung mit dem Gründungszuschuss gliedert sich in zwei Phasen, die zusammen eine maximale Förderdauer von 15 Monaten ergeben. Spätestens dann muss der Gründer finanziell auf eigenen Füßen stehen.

Grundlegende Voraussetzung für die Beantragung des Gründungszuschusses ist eine Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus und dem damit verbundenen Bezug von ALG I. Aber keine Angst: Wer aus seinem jetzigen Beschäftigungsverhältnis direkt in die Selbstständigkeit wechseln möchte, kann mit einem kleinen Trick trotzdem den Gründungszuschuss bekommen. Melden Sie sich einfach ab dem Zeitpunkt der Auflösung der Beschäftigung arbeitslos und beantragen das ALG I regulär bei der Bundesagentur für Arbeit. Für den Gründungszuschuss müssen Sie nur einen Tag arbeitslos sein. D.h. wenn Sie am 31.03. kündigen, sind Sie am 01.04. arbeitslos und können Ihre Selbstständigkeit offiziell am 02.04. beginnen. Zudem wird eine fachkundige Stellungsnahme, sowie eine persönliche Eignung für das Vorhaben und ein Businessplan verlangt. Die finanzielle Unterstützung besteht dabei aus zwei Bausteinen: Der Gründer erhält zur Sicherung des Lebensunterhaltes weiterhin monatlich sein individuelles Arbeitslosengeld. Zudem steht ihm eine Pauschale in Höhe von 300 Euro pro Monat zu, die der sozialen Absicherung beziehungsweise der Finanzierung der Sozialversicherungsbeiträge dienen soll.
Nach den neuen Monaten können Sie weiterhin die 300 € für die nächsten 6 Monate beziehen. Die Arbeitslosengeld- Zahlungen entfallen dann.

Interessante Links:

Der Weg zum Gründungszuschuss

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