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Behörden und Businessplan

Nachdem Sie sich mit Ihrer Marktausrichtung und Ihren Zielgruppen beschäftigt haben, sollten Sie sich grundlegende Gedanken zum sogenannten  “Schriftkram” machen. 

In erster Linie ist es wichtig Ihr Vorhaben nicht nur im Kopf zu haben, sondern es detailiert in Form eines “Businessplans” festzuhalten. Diesen Plan erstellen Sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für nachfolgende Fördermittelanträge in Bezug auf Ihre Selbstständigkeit. Im Businessplan erklären Sie Ihre Geschäftsidee bzw. Ihr Vorhaben. Sie stellen sich als Gründungsperson dar und beschreiben Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung, sowie Ihre Kunden und Konkurrenten. Weitergehend werden der Markt,  in dem Sie tätig sein und die Lieferanten, die Sie nutzen wollen, beschrieben. Ergänzen Sie auch, mit welchen Mitteln Sie Ihre Zielgruppe ansprechen möchten und welche Chancen und Risiken Sie sehen. Bleiben Sie dabei ruhig kritisch. Es muss nicht alles perfekt positiv sein. Sie dürfen auch dazulernen und eventuelle Hürden definieren! Der Plan wird mit einer Liquititätsvorschau für den Zeitraum von ca. einem Jahr inklusive geplanter Einnahmen und Ausgaben, sowie eine mögliche Personalplanung abgerundet.

Nach dem Businessplan folgen die notwendigen Anmeldungen Ihres Unternehmen. Dazu gehören (falls Sie kein Freiberufler oder Landwirt sind) die Anmeldung des Gewerbes bei der örtlichen Behörde (z.B. Stadt). Mit dieser werden Sie automatisch bei weiteren Behörden angemeldet (Finanzamt, Statistische Landesamt, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Handelsregistergericht). Beachten Sie auch Fristen für die Beantragung von möglichen Fördermitteln und dem Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit. Eine direkte Anmeldung bei der IHK ist nicht zwangsläufig notwendig.

Interessante Links: 

Checkliste zur Gründungsplanung  

Formalitäten zur Gründung 

Gründungsleitfaden 

Gründungsfahrplan als Checkliste

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